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Zittern im oberen und unteren Murrtal

Erste Tischtennismannschaften können bereits über den Aufstieg jubeln oder scheitern frühzeitig am Ligaverbleib

Erstellt: 27. März 2019, 06:00 Uhr


Verhaltener Jubel bei Oberbrüdens Tischtennismännern: Dem TSV ist drei Spieltage vor Saisonende Platz zwei in der Landesliga nicht mehr zu nehmen, was die Qualifikation für die Aufstiegsrelegation zur Verbandsklasse bedeutet. Erste sportliche Tränen über den verpassten Ligaverbleib gibt es bei den Frauen des TV Murrhardt (Landesliga) und der SG Weissach im Tal (Landesklasse).

(mmg). Bei maximal vier noch ausstehenden Spielen sind die meisten höherklassigen Tischtennisteams aus der Region noch in Aufstiegs- oder Abstiegskämpfe verwickelt. Das große Zittern macht sich im oberen und unteren Murrtal breit: Die Verbandsklasse-Männer des TV Murrhardt haben ebenso wenig den Klassenerhalt in der Tasche wie flussabwärts Burgstettens Oberliga-Frauen. Die Walterichstadter dürfen sich zwei Spiele vor Schluss aber nicht vom Dreipunktevorsprung auf die Gefahrenzone blenden lassen. Gegen die dort auf dem Relegationsplatz rangierende TG Donzdorf II trifft der TVM am 6. April. Zudem haben die Ostälbler dieses Wochenende zwei realistische Chancen auf Punkte und könnten Murrhardt in der Tabelle überholen.

Ganz prekär sieht das Tableau für das Burgstettener Oberliga-Quartett aus: Ein wahrer Kraftakt wird nötig sein, um in den verbleibenden vier Begegnungen die vier Punkte auf den TSV Herrlingen auf dem ersten Nichtabstiegsplatz aufzuholen. Ein erster Schritt dazu wäre ein Sieg im direkten Aufeinandertreffen am kommenden Sonntag. Gleichzeitig muss sich der TTV an den achten Tabellenplatz als Strohhalm klammern, der die Qualifikation für die Abstiegsrelegation bedeutet. Darauf hat es aber auch der punktgleiche TTC Singen abgesehen.

Freudiger ist die Miene bei den Männern des TSV Oberbrüden. Drei Spieltage vor Schluss ist dem Landesligisten Platz zwei nicht mehr zu nehmen. Selbst spielfrei, profitierte der TSV von der Niederlage von Verfolger SV Nabern. Daniel Quiram und Co können daher die Trainingsvorbereitungen für die Aufstiegsrelegation in die Verbandsklasse starten.

Das Saisonziel Ligaerhalt verpasst haben dagegen die Landesliga-Frauen des TV Murrhardt. Acht Punkte Rückstand können von den Walterichstadterinnen in den verbleibenden drei Spielen nicht mehr aufgeholt werden. Somit geht die Reise für den Aufsteiger nach nur einem Jahr wieder zurück in die Landesklasse. Dort muss die SG Weissach im Tal ebenfalls die sprichwörtlichen Koffer packen. In der einen noch ausstehenden Saisonpartie kann die SGW die vier Punkte zum rettenden Ufer nicht überwinden. Allerdings scheiterte Weissach in den vergangenen zwei Jahren ebenfalls am sportlichen Erhalt der Liga. Nachträglich wurde durch den Rückzug einer Mannschaft doch noch ein Platz frei. Vielleicht klappt es ein drittes Mal.

Ansonsten gäbe es in der Bezirksliga kein Aufeinandertreffen mit der eigenen zweiten Mannschaft, die als Schlusslicht ebenfalls für eine Etage tiefer planen muss. Der TSV Oberbrüden ist dagegen auf Meisterschaftskurs und benötigt nur noch einen Punkt aus zwei Spielen, um jubeln zu können. Der TTV Burgstetten II und der TV Murrhardt rangieren im gesicherten Mittelfeld.

Nur noch Freundschaftsspiele haben die Bezirksliga-Männer des TTV Burgstetten vor sich. Die Aufstiegsplätze sind nicht mehr erreichbar und nach hinten ist genügend Puffer vorhanden. Die Sportfreunde aus Großerlach sollten dagegen den Adrenalinspiegel hoch halten. Der TV Mögglingen (10:20 Punkte) möchte Platz acht und somit die Abstiegsrelegation verlassen. Großerlach (13:19) muss auf der Hut sein, zumal es am 13. April zum Aufeinandertreffen kommt. Es droht eine Zitterpartie um den Verbleib in der Bezirksliga.

Da sind die Aussichten für das zweite Oberbrüdener Männerteam deutlich besser. Drei Punkte aus den letzten drei Partien fehlen bis zur Meisterschaft in der Bezirksklasse und zum Aufstieg in die Bezirksliga. Für den ganz sicheren Klassenerhalt bräuchten der TV Murrhardt und der TTV Großaspach noch den einen oder anderen Zähler. Der VfR Birkmannsweiler IV auf dem ersten der drei Abstiegsplätze könnte mit drei Siegen beide Teams noch überholen. Die TSG Backnang als Viertplatzierter geht entspannt ins Saisonfinale. Sportlich nichts mehr zu retten gibt es für den SV Spiegelberg. Der Aufsteiger wird als Vorletzter die Bezirksklasse in Richtung Kreisliga verlassen müssen. Die Frauen des SC Fornsbach verabschieden sich ebenfalls aus der Bezirksklasse. Es geht als Meister in die Bezirksliga.

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