TSV trotz Auswärtsphobie zufrieden

Oberbrüdens Tischtennisspieler präsentieren sich in der Verbandsklasse heimstark Von Michael Clauss, Erstellt: 18. Januar 2020, 11:30 Uhr

Sahin Yildiz tauscht in der Rückrunde das Paarkreuz mit seinem Teamkollegen Christoph Krenzlin und will als neue Nummer zwei des TSV Oberbrüden wichtige Punkte herausspielen. Foto: A. Becher


Alle Heimspiele gewonnen, aber null Punkte auswärts: Unterschiedlicher hätten die Gesichter der Tischtennisspieler des TSV Oberbrüden in der Vorrunde der Verbandsklasse kaum sein können. Mit dem sechsten Platz in der Winterpause ist der Aufsteiger trotzdem zufrieden, die Chancen auf den Ligaverbleib sind absolut intakt. Als Dritter der Landesliga darf der TV Murrhardt derweil auf den direkten Wiederaufstieg hoffen.Nichts zu holen gab es in der Fremde für die Tischtennisspieler des TSV Oberbrüden in der Hinserie der Verbandsklasse. Nach allen fünf Auswärtspartien kehrten Daniel Quiram und seine Mitstreiter zwar meist mit knappen Ergebnissen, aber eben mit leeren Händen nach Auenwald zurück. Dass der Aufsteiger trotzdem nicht am Tabellenende, sondern auf dem ordentlichen sechsten Platz im Zehner-Feld steht, liegt an der makellosen Heimbilanz. Vier Siege in vier Begegnungen ließen die Sporthalle in Oberbrüden zur Festung werden.„Dies birgt allerdings auch eine Gefahr für die Rückrunde, da wir auswärts gegen unsere direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib antreten müssen“, mahnt TSV-Pressesprecher Oliver Letzgus das Durchbrechen der Auswärtsphobie im zweiten Saisonabschnitt an. Mit 8:10 Punkten hat Oberbrüden nämlich nur ein Polster von drei Punkten auf den Drittletzten aus Zell und damit den Platz, der am Ende die Abstiegsrelegation bedeuten würde. Deshalb tut die knappe 7:9-Niederlage beim Team vom Aichelberg doppelt weh. Auch in den restlichen Spielen sorgten die Tischtennisspieler aus Auenwald zumeist für Spannung: Sieben der neun Partien endeten 9:6 oder 9:7, viermal zum Nachteil des TSV. Wenig Überraschendes boten Oberbrüdens Aufstellungen, denn alle Duelle wurden mit dem Stammkader bestritten. Daher hat der Verein für die am Samstag, 1. Februar, beim Dritten in Beinstein beginnende Rückrunde kaum Handlungsbedarf. Lediglich Sahin Yildiz (11:7 Siege) tauscht das Paarkreuz mit Christoph Krenzlin, der als Nummer zwei zu oft das Nachsehen hatte. Sehr fleißig gepunktet haben Spitzenspieler Daniel Quiram (11:7) und Marcus Kocher (13:3) an der fünften Position.

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