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Burgstetten und Großerlach bleiben in der Bezirksliga

TTV verpasst den Aufstieg, während die Sportfreunde den Klassenverbleib schaffen – Spiegelberg zieht seine Mannschaft zurück

Von Michael Clauss

Erstellt: 14. Juni 2019, 06:00 Uhr

Die Tischtennisspieler des TTV Burgstetten und der Sportfreunde Großerlach bleiben in der Bezirksliga. Dabei wollten die TTV-Männer aufsteigen und die Sportfreunde befanden sich lange Zeit in akuter Abstiegsgefahr. Gänzlich vom Tischtennisspielbetrieb zurückziehen wird sich der SV Spiegelberg.

In der Vorrunde waren die Aufstiegsträume von Burgstettens Tischtennismännern in der Bezirksliga noch vorhanden. Da lag das Sextett in der Tabelle nur zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter SG Schorndorf II und punktgleich mit der dritten Vertretung des SV Plüderhausen auf Platz drei. Gegen beide Spitzenteams kassierten die Murrtaler in der Rückrunde dann aber deutliche Niederlagen. Der Traum von der Landesklasse war ausgeträumt, auch wenn der TTV mit Patrick Goncalves (29 Siege:5 Niederlagen) den zweitbesten Spieler der Liga in seinen Reihen hatte.

Großerlach konnte seine Abstiegsalbträume lange nicht vertreiben. Erst am drittletzten Spieltag brachte der Sieg gegen den Vorletzten TB Beinstein III für die Sportfreunde den Durchbruch. „Wir sind im Großen und Ganzen zufrieden mit dem erreichten Klassenerhalt, mussten wir doch oftmals ersatzgeschwächt antreten“, resümiert der Großerlacher Kapitän Cristof Erkert.

In der nächsten Saison kommt aus der Bezirksklasse der Meister TSV Oberbrüden II in die Bezirksliga hinzu. Der Aufsteiger will aber nicht mit den Sportfreunden um den Bezirksliga-Klassenerhalt, sondern auch eine Etage höher wieder um den Titel mitspielen. Über die Relegation hat auch der TTC Hegnach III den Sprung nach oben geschafft. Zu den Aufstiegsplätzen der Bezirksklasse hatten die TSG Backnang und der TV Murrhardt II nie wirklich Kontakt. Beide Teams hielten erfolgreich Abstand zur Gefahrenregion der drei Abstiegsplätze. Auf des Messers Schneide stand dagegen der Klassenerhalt von Aufsteiger TTV Großaspach. Der Viertletzte rettete einen Zähler Vorsprung auf die vierte Mannschaft des TB Beinstein ins Ziel. Mitabsteiger sind der SV Spiegelberg und der SV Fellbach. Bei den Spiegelbergern steht gar der komplette Rückzug vom Spielbetrieb bevor.

Über den Aufstieg aus der Kreisliga A können sich zwei Aspacher Mannschaften freuen: Meister TTV Großaspach II und Vizemeister TTF Kleinaspach planen nun für die Bezirksklasse. Den erfolgreichsten Spieler der Liga hat hingegen der Tabellenfünfte SG Weissach im Tal in seinen Reihen. Peter Kemmler erspielte mit 28 Siegen bei sechs Niederlagen den Spitzenwert in der Klasse. Eine Etage tiefer verabschieden müssen sich die Mannschaften des TSV Leutenbach und der TSG Backnang II. Sie tauschen die Plätze mit dem Meister TSV Oberbrüden III und dem Zweiten TV Oppenweiler aus der Kreisliga B. Oberbrüden III kam mit einer weißen Weste (36:0) zu seinen Meisterehren. Der beste Einzelspieler trug aber das Trikot des TV Oppenweiler: Adrian Kaldi mit 36 Siegen und einer Niederlage. Die SG Schorndorf VI und der TTV Großaspach II haben jedoch den Ligaerhalt verpasst.

Während der TSV Nellmersbach und der TV Murrhardt IV sich über den Aufstieg aus der Kreisliga C Nordwest freuen dürfen, feierte der TSV Oberbrüden IV auf fremden Terrain in der parallelen Südwest-Staffel der Kreisliga C seine Meisterschaft. Einen weiteren Titel gab es für Oberbrüden in der Kreisliga D durch die fünfte Mannschaft, die knapp vor Mitaufsteiger TTC Maubach II im Endklassement steht. Beide Teams tauschen die Plätze mit den Sportfreuden Großerlach III und dem TTV Großaspach IV, die aus der Kreisliga C absteigen. Ganz vorne in den Einzelbilanzen der Kreisliga D leuchtet ebenfalls ein Oberbrüdener Trikot: Harald Weller gewann 19-mal und musste nur zweimal seinen Gegnern gratulieren.

In der Kreisklasse für Vierermannschaften gingen zwei Teams in der Tabelle vorneweg. Meister TTF Kleinaspach III und Verfolger SG Weissach im Tal III (beide 22:6 Punkte) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Gänzlich ohne Niederlage blieb in 19 Einzelspielen Klaus Brutsch vom SC Fornsbach.


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